Ihre Kandidatin für die Landtagswahl 2026 im Wahlkreis 69 Ravensburg

Anja Widenmann
Ihre Kandidatin für die Landtagswahl 2026 im Wahlkreis 69 Ravensburg

Über mich

Servus,

Mein Name ist Anja Widenmann, ich komme aus Ravensburg und kandidiere bei der Landtagswahl für die FDP auf Platz 21 der Landesliste. Als Spitzenkandidatin der Jungen Liberalen und Doktorandin in politischer Kommunikation und Demoskopie weiß ich, wie wichtig eine Politik ist, die auf Fakten setzt – und auf Zukunft. Erfahrung bringe ich unter anderem aus meiner Arbeit im Deutschen Bundestag und dem Europäischen Parlament mit. Dort habe ich gesehen, was gute Politik bewirken kann – und wo es hakt.

Baden-Württemberg braucht keine Verwaltung des Stillstands, sondern mutige Entscheidungen für die nächste Generation. Ich stehe für beste Bildung, eine starke Wirtschaft und eine Politik, die Leistung belohnt und Freiheit ernst nimmt.

Werdegang

  • 1998

    Geboren und aufgewachsen in Schlier

    Seit ich denken kann, darf ich den Landkreis Ravensburg meine Heimat nennen. Ich bin hier am 09.10.1998 geboren und in Schlier aufgewachsen, was mich stark geprägt hat. Auch wenn man mir das vielleicht nicht ansieht, bin ich im Herzen ein klassisches Dorfkind. Meine Kindheit habe ich viel bei meinen Großeltern verbracht – half meinem Großvater, einem Schreiner, viel in seiner Werkstatt, wo wir auch regelmäßig für das von ihm gegründete und geleitete Schwäbische-Mundart-Theater das Bühnenbild gebaut haben. Meine Großmutter habe ich häufig beim Kartoffelstechen bis hin zum „Bira läsa und führe fahre“ unterstützt.
  • 2010

    Nicht nur Nach - sondern auch Vordenken

    Vor allem während meiner Schulzeit am Gymnasium St. Konrad habe ich nicht nur meine Leidenschaft für das Diskutieren, sondern auch umso mehr für die Politik entdeckt. Darüber hinaus war ich immer jemand, die Dinge nicht einfach so hinnehmen konnte, wie sie sind. Denn wenn mir etwas nicht passte, dann wollte ich schon damals Verantwortung übernehmen und es anpacken und verändern. Wahrscheinlich auch durch einen schwäbischen Erziehungsstil geprägt, war mein Motto schon damals: Nicht schwätzen, sondern schaffen! So habe ich damals als Chefredakteurin die Schülerzeitung wieder aufgebaut und mich als Teil der SMV um die Belange von Schülerinnen und Schülern gekümmert. Parallel zu meiner Schulzeit habe ich mich zudem als Testleserin für Jugendbücher engagiert.
  • 2015

    Anpacken nicht einfach zusehen

    Schon früh war mir wichtig, nicht nur zuzuschauen, sondern mit anzupacken. Ob in Ferienjobs bei Coperion in der Montage oder in der Nachtschicht im Postverteilungszentrum – ich habe früh erlebt, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen und im Team zu arbeiten. Auch im Studium habe ich diese Haltung beibehalten: Als freie Journalistin bei der Stuttgarter Zeitung habe ich recherchiert, geschrieben und gesellschaftliche Themen begleitet. Ein Praktikum im PR-Bereich bei Mercedes-Benz gab mir zusätzlich Einblicke in die strategische Kommunikation eines Großunternehmens und die Herausforderungen unseres Automobilstandorts im Wandel. Neben diesen beruflichen Erfahrungen war mir soziales Engagement immer wichtig. Ich war mehrere Jahre Mentorin im Bildungschancenprogramm „Rock your Life“, dass sich für benachteiligte Jugendliche einsetzt und habe 2019 gemeinsam mit Kommilitonen die queere Hochschulgruppe „Re2Queer“ gegründet – aus der Überzeugung heraus, dass Sichtbarkeit, Austausch und konkrete Unterstützung für LGBTQI+-Studierende unverzichtbar sind.
  • 2017

    Mitglied in der Liberalen Familie

    Geprägt durch mein starkes Interesse an Politik bin ich bereits 2017 den Jungen Liberalen und kurz danach auch den Freien Demokraten beigetreten. Mein Ziel war es damals wie heute einen ganzeinheitlichen Liberalismus zu prägen - mit einer starken wirtschaftlichen Komponente auf der einen und einer freiheitlichen, gesellschaftlichen Komponente auf der anderen Seite. So, um für jedes Individuum die bestmögliche Entfaltungsmöglichkeit zu gewähren. Mittlerweile bin ich nicht nur im Landes-, Bezirks und Kreisvorstand der FDP, sondern auch Landesvorsitzende von LISL und bei den Liberalen Frauen aktiv.
  • 2017

    Wissenschaft, die Wissen schafft - Bachelor

    In meinem Bachelorstudium an der Universität Hohenheim in Stuttgart habe ich mich viel mit gesellschaftlichen Fragen und der medialen und politischen Wirkungsweise beschäftigt. Dabei hat der Schwerpunkt vor allem auf der selbstständigen Erforschung gesellschaftlicher und politischer Fragen in Form von Forschungsvorhaben gelegen.
  • 2020

    Parlamentarische Erfahrung im Europäischen Parlament

    Zwischen 2020 und 2022 habe ich als Mitarbeiterin im Europäischen Parlament in Brüssel und Straßburg gearbeitet. Dort konnte ich die EU aus nächster Nähe erleben – ihre Entscheidungsprozesse, politischen Auseinandersetzungen und den oft mühsamen Weg zu gemeinsamen Lösungen. Diese Zeit hat mir eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig eine handlungsfähige und kooperative Europäische Union ist – nicht als bürokratisches Monster, sondern als echte Gestalterin im Sinne der Bürgerinnen und Bürger.
  • 2022

    Wissenschaft, die Wissenschaft - Master

    Nach meiner Tätigkeit im Europäischen Parlament zog es mich an die FU Berlin, wo ich meinen Master im Bereich der politischen Kommunikation absolvierte, wofür ich von der Friedrich-Naumann-Stiftung gefördert wurde.
  • 2023

    Parlamentarische Erfahrung im Deutschen Bundestag

    Von 2023 bis 2024 war ich zudem im Deutschen Bundestag tätig. Auch dort habe ich wertvolle Einblicke in die parlamentarische Arbeit auf nationaler Ebene gewonnen – in Gesetzgebungsprozesse, Ausschussarbeit und den politischen Alltag zwischen Fraktionssitzung und Wahlkreisarbeit. Beide Stationen, Bundestag und Europäisches Parlament, haben mein politisches Verständnis geschärft und mich in meiner Überzeugung bestärkt: Wir brauchen eine klare Politik auf allen Ebenen, die das Leben der Menschen besser und nicht immer komplizierter macht.
  • 2024

    Kommunale Mandatsträgerin

    Als kommunale Mandatsträgerin im Gemeinderat Schlier setze ich mich für eine verantwortungsvolle, bürgernahe Politik ein – mit besonderem Fokus auf eine ordentliche und nachhaltige Finanzpolitik. Mir ist wichtig, dass unsere Gemeinde finanziell handlungsfähig bleibt und nicht durch übermäßige Vorgaben von Land und Bund überfordert wird. In meiner Arbeit im Gemeinderat erlebe ich immer wieder, wie viele Regelungen und Aufgaben von übergeordneten Ebenen an die Kommunen weitergereicht werden – oft ohne die nötige finanzielle Ausstattung. Das bringt unsere Strukturen vor Ort an ihre Grenzen. Ein Großteil der Kommunen in Baden-Württemberg ist inzwischen stark verschuldet, weil sie immer mehr Aufgaben übernehmen müssen, die eigentlich in der Verantwortung des Landes liegen. Diese Entwicklung ist für mich nicht akzeptabel. Ich mache mich dafür stark, dass unsere Kommunen selbstbestimmt und zukunftsfähig handeln können – mit klaren Prioritäten, verlässlicher Planung und soliden Finanzen. Nur so können wir gute Rahmenbedingungen für die Menschen vor Ort schaffen und erhalten – heute und in Zukunft.
  • 2025

    Spitzenkandidatin der Jungen Liberalen

    Als Spitzenkandidatin der Jungen Liberalen und Bundesvertrauensperson der JuLis ist es mein Anspruch, der jungen Generation eine kraftvolle und klare Stimme in der Politik zu geben. Unsere Perspektiven dürfen nicht länger ignoriert werden – denn wir sind es, die mit den Folgen der heutigen Entscheidungen leben müssen. Mir liegt besonders am Herzen, Baden-Württemberg mit Blick auf die Zukunft zu gestalten: Wir brauchen eine starke, wettbewerbsfähige Wirtschaft, die Innovationen fördert und sichere Arbeitsplätze schafft. Genauso zentral ist ein Bildungssystem, das Talente unabhängig von Herkunft fördert und echte Aufstiegschancen bietet. Wir müssen unser Land nicht nur für das Heute denken, sondern vor allem für das Morgen – für meine Generation und all die, die nach uns kommen. Dafür stehe ich: mit Mut, mit Verantwortung und mit dem festen Willen, Baden-Württemberg zu einem echten Chancenland zu machen.
  • 2025

    Wissenschaft, die Wissenschaft - Promotion

    Seit Herbst 2025 promoviere ich an der Universität Stuttgart Hohenheim im Bereich der politischen Kommunikation und werden hierfür von der Stiftung Deutscher Wirtschaft mit einem Vollstipendium gefördert.

Positionen

Bildung: Mehr Chancen weniger Mittelmaß

Bildung ist die Grundlage für Aufstieg, Freiheit und Fortschritt. Doch unser Bildungssystem in Baden-Württemberg bleibt weit hinter seinem Potenzial zurück. Zu viel Bürokratie, zu wenig Mut zur Veränderung. Damit darf es nicht weitergehen.

Ich setze mich für ein Bildungssystem ein, das allen Kindern beste Chancen bietet – unabhängig von Herkunft oder sozialem Hintergrund. Moderne Technologien und künstliche Intelligenz müssen gezielt eingesetzt werden, um individuelles Lernen zu fördern – von der Kita bis zum Schulabschluss.

Schulen brauchen mehr Eigenverantwortung statt politischer Gängelung. Nur so können sie passgenaue Angebote schaffen. Gleichzeitig müssen wir klare Standards setzen – etwa durch die Wiedereinführung der verbindlichen Grundschulempfehlung – und Wettbewerb zwischen Schulen als Antrieb für Qualität verstehen.

Auch berufliche Bildung und Hochschulen verdienen mehr als nur schöne Worte: Wir brauchen innovative, praxisnahe Angebote, die junge Menschen stark machen für die Zukunft.

Denn: Bildung ist vielleicht nicht alles – aber ohne Bildung ist alles nichts. Ich kämpfe dafür, dass Leistung zählt und echte Aufstiegschancen für alle möglich werden.

Wirtschaft: Freiheit stärken, Innovation ermöglichen

Baden-Württemberg ist das Land der Tüftler, Denker und Weltmarktführer – mit der zweitniedrigsten Arbeitslosenquote, der höchsten Exportquote und den meisten Patenten pro Kopf in Deutschland. Doch unser wirtschaftlicher Erfolg ist kein Selbstläufer. Bürokratie, Überregulierung und ideologische Vorgaben bremsen zunehmend das Potenzial unserer Unternehmen.

Ich stehe für eine Wirtschaftspolitik, die nicht auf Bevormundung, sondern auf Vertrauen in die Innovationskraft unserer Betriebe setzt. Wir brauchen endlich eine digitale Verwaltung statt Papierkrieg, Technologieoffenheit statt staatlicher Subventionslenkung und eine Steuer- und Haushaltspolitik, die wieder Maß hält – ganz im Sinne der schwäbischen Hausfrau.

Gerade der Mittelstand ist das Rückgrat unserer Wirtschaft – er verdient Verlässlichkeit, Planungssicherheit und Freiraum. Gründergeist, unternehmerisches Denken und neue Ideen dürfen nicht länger an Vorschriften und Formularen scheitern.

Ich will die Rahmenbedingungen schaffen, damit Baden-Württemberg auch in Zukunft wirtschaftlich stark, wettbewerbsfähig und innovativ bleibt. Denn: Nur mit einer freien Wirtschaft können wir auch sozialen Fortschritt sichern.

Infrastruktur: Fortschritt braucht Verbindungen

Baden-Württemberg ist ein wirtschaftsstarkes Land – doch unsere Infrastruktur hinkt oft hinterher. Marode Straßen, überlastete Bahnstrecken, Funklöcher und schleppender Netzausbau gefährden nicht nur den Alltag der Menschen, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes.

Ich setze mich für eine moderne, leistungsfähige und verlässliche Infrastruktur ein – digital wie analog. Dazu gehört der flächendeckende Ausbau von schnellem Internet ebenso wie pünktliche Züge, sichere Straßen und bessere Anbindung im ländlichen Raum. Denn ob auf dem Land oder in der Stadt: Jeder Mensch in Baden-Württemberg verdient Teilhabe am Fortschritt.

Wir müssen Bürokratie abbauen, Planungsverfahren beschleunigen und Investitionen gezielter einsetzen – nicht ideologisch, sondern pragmatisch und technologieoffen. Statt Milliarden in Symbolpolitik zu stecken, sollten wir echte Lösungen schaffen: leistungsfähiger Nahverkehr, intelligente Verkehrsnetze und zukunftssichere Energie- und Digitalinfrastruktur.

Baden-Württemberg kann mehr – wenn wir den politischen Mut haben, es endlich umzusetzen. Dafür will ich im Landtag arbeiten.

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